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Anhang:
Aus:
"Plettenberg-Lexikon" von Horst Hassel: http://www.plbg.de/lexikon/a-z/start.htm:
Grimminghausen
Haus (Schloss): das ursprünglich unter dem Namen Loerhof als
Hofesgut dem Adelssitz an der Lenne zugehörige Haus
Grimminghausen. Das ehemals dem märkischen Amt Neuenrade zugehörige
adlige Gut war kein Lehngut, sondern freies Eigentum, bekannt
seit 1406, als zwei Brüder Schade es an Hermann von Cobbenrode
verkauften. Eine Erbtochter von Wrede aus einer den Cobbenrode
verwandten Familie brachte es durch ihre Ehe mit Dietrich Rump
zu Valbert (Krs. Meschede) an dessen Familie, die es bis etwa
1613 besaß. Bis 1656 waren anschließend die von Plettenberg
aus dem Hause Nehlen bei Soest im Besitz des Rittergutes, die es mit Viehhaus, Schafstall, Scheunen und allem sonstigen Zubehör
(u. a. einem Eisenhammer auf der Becke) für 4000 Reichstaler an
die Familie von Mascherell verkauften. Mit dem Besitzantritt der
Erbin Christiana Margaretha von Katzler um 1670 scheint auf dem
einsamen Landsitz im Sechtenbecker Siepen eine betont
herrschaftliche Lebensart eingekehrt zu sein -
man hielt sich einen Hofmeister, den jungen, literarisch
interessierten Johann
Peter Heuser, später Pfarrer zu Rönsahl,
versammelte sich zu Gesprächsrunden und feierte Feste, denen
die Söhne, lauter Offiziere des preußischen Heeres, und ihr
Anhang den gesellschaftlichen Glanz verliehen. Die in die
Westfassade des Putzbaues eingelassenen Maueranker mit der
Jahreszahl 1675 beziehen sich nur auf den südöstlichen
Erweiterungstrakt. Dem Inschriftstein am klassizistischen Portal
zufolge wurde das Haus 1800 nach dem Erwerb durch die von
Bottlenberg gen. Kessel renoviert. Möglicherweise führte der
Zugang bis dahin noch über eine Zugbrücke; denn zweifellos
haben wir uns Grimminghausen als eine ursprüngliche
Wasseranlage vorzustellen. Das Innere des 1980/81 durchgreifend
renovierten Hauses und installierten Hauses betrat man früher
durch eine hallenartig kurze Tenne.
zurück!
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| Kopie
aus der Seite eines Heusers: Bei
einem Besuch bekam ich einen Hinweis auf das im Schloss
Homburg
beheimatete Museum
des Oberbergischen Landes. Im Obergeschoss
gab es einen Saal, in dem fast nur Bilder von Mitgliedern des
Geschlechtes Heuser ausgestellt sind. Auf Grund eines Kontaktes
mit der Museumsleitung konnte ich viele Dinge besichtigen, die
in den Archiven liegen.
Auch
konnte ich hier das Buch "Oberbergische Malerinnen des
19.Jahrhunderts aus der Familie Jügel/Heuser" erwerben.
Auf
Seite 71 steht "Der Urahn Heuser soll mit Graf
Schwarzenberg als Jäger von Wien her gekommen sein, er war ein
Schweizer und wohnte zuerst "In der Würden", hatte 4
Söhne, wovon die 4 Stämme in der ganzen Gegend zerstreut sind
und alle verwandt."
(http://franzjosefheuser.de)
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1630/31
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Das ehemalige märkische Amt
Neustadt wird zur freien Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt
erhoben; Graf Adam von Schwarzenberg wird neuer Landesherr.
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aus:
"Geschichte des
Oberbergischen Kreises"
nach
oben!
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Das
Image wird in Berlin sparsam poliert
VON KATRIN VOSS,
11.03.04, 18:52h, aktualisiert 12.03.04, 10:26h
aus
dem Kölner Stadtanzeiger vom 12.03.2004
Vertreter der Region bezeichnen das
Bergische Land als eine der reizvollsten Kulturlandschaften
Deutschlands. Bis 16. März ist sie auf der Internationalen
Tourismusbörse (ITB) in Berlin vertreten.
Rhein-Berg - Willkommen im Land der Elemente: Ganz
klar, die Region an Rhein, Ruhr und Wupper hat noch Ursprüngliches
zu bieten. Da sind die vielen Talsperren, Flüsse und Bäche.
„Gleichzeitig bietet das Bergische Land aber auch die Möglichkeit,
einfach nur durchzuatmen, den Blick schweifen zu lassen, die
Kraft der Natur auf sich wirken zu lassen.“
So überschwänglich schwärmen die Tourismus-Macher aus dem
Bergischen am Wochenende in Berlin über ihre Heimat. Am Freitag
startet dort die wichtigste Informationsbörse für Touristiker,
die Internationale Tourismusbörse (ITB). Und der „Bergisches
Land Tourismus Marketing Verein“ ist natürlich mit von der
Partie - im Gepäck noch druckfrisch das neue
Gastgeberverzeichnis der Region. Dazu jede Menge Info-Material
über Sehenswürdigkeiten, Tourenvorschläge, Reise- und
Wellness-Angebote sowie Gastronomie-Adressen.
Gelungener Auftritt
Gerade noch ist das Bergische Land für einen besonders
gelungenen Messeauftritt auf dem Internationalen Reisemarkt Köln
im Herbst ausgezeichnet worden. Unter 902 Ausstellern belegte
der Tourismus-Verein den vierten Rang. Nach der Insel Rügen,
dem Flughafen Köln-Bonn und dem Gemeinschaftsstand der
US-amerikanischen Fluggesellschaften. Dabei war das Interesse am
Messe-Geschehen zum Bedauern der Macher beim letzten Mal äußerst
gering gegenüber den Vorjahren. Die Veranstalter vermeldeten
hinterher kleinlaut einen Schwund an Ausstellern um knapp die Hälfte.
Genauso verhielt es sich mit den Besucherzahlen. „Wir werden
unseren Stand in Zukunft verkleinern, allein schon um Kosten zu
sparen“, heißt es deshalb jetzt schon aus der
Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderung (RBW), zuständig fürs
Tourismusmarketing in Rhein-Berg.
Kleiner Etat
Ihr Geld muss die Tourismus-Werbung nämlich vorerst für
wichtigere Projekte zusammenhalten. Der Verein mit seinen
Mitgliedern Wuppertal, Solingen, Remscheid, Oberberg und
Rhein-Berg verfügt gerade einmal über 100 000 Euro
Haushaltsgeld im Kalenderjahr. Nicht eben üppig, will man
gleich mehrere Messe-Auftritte im Jahr, eine Webseite im
Internet, Personal, Prospektmaterial und die Mitgliedschaft im
NRW-Dachverband bezahlen. Letztere allein verschlingt ein
Viertel des Budgets. Dabei muss das Image der Region dringend
aufpoliert werden. Denn dass das Bergische attraktiv ist für
Familienausflüge, Wanderurlauber, Radsportclubs, Betriebsauflüge,
Jugendfreizeiten und vieles mehr, erfahren Interessierte derzeit
bestenfalls übers Internet. Der Rheinisch-Bergische Kreis verfügt
nur noch über Prospektmaterial von anno dazumal. Eine neue
Hochglanzbroschüre über Rhein-Berg und seine Angebote soll im
Sommer erscheinen. Verkehrsvereine und der Tourismus-Zweig an
der Fachhochschule für die Wirtschaft (FHDW) in Bergisch
Gladbach arbeiten fieberhaft an Text und Lay-out für die etwa
hundert Seiten starke Neuauflage.
Eigene Note fehlt
Was bislang fehlt, ist die besondere Note. Was ist typisch
Rhein-Berg? Selbst Paul Miebach, der Tourismus-Beauftragte der
RBW, räumt ein: „Wir sind im Bergischen absoluter
Durchschnitt.“ Um aber im Konzert der großen
Tourismus-Anbieter bestehen zu können, sei es mit bergischer
Kaffeetafel und Dröppelminna allein auch nicht getan, warnte jüngst
Kreisdirektor und RBW-Chef Oliver Wolf. Die Zahlen schienen ihm
Recht zu geben: Gästeschar und Übernachtungen im bergischen
Gastgewerbe waren letzten Herbst wieder leicht rückläufig
(minus 3,5 Prozent). Damit liegt die Region mit ihren 24 000
Betten zwar im Landestrend, ein Trost ist die Entwicklung aber
gewiss nicht.
www.bergisches-land.de
www.ksta.de
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